Vortrag

von Christoph Pfluger

Christoph Pfluger: Unterwegs zur offenen Parallelgesellschaft

Geld oder Leben? Diese Frage stellen meist nur Bankräuber. Wenn man sich aber den weltweiten Schuldenberg ansieht, könnte man den Eindruck bekommen, dass wir erst einmal unser aller Guthaben beraubt werden müssten, um diesen Mount Everest der Verschuldung überhaupt jemals wieder abtragen zu können. Laut Christoph Pfluger geht das sogar – die komplette Weltbevölkerung müsste einfach einige Jahre „bei Wasser und ohne Brot“ arbeiten. Die Unmöglichkeit, diese enorme Summe an Schulden abzubauen, sollte damit jedem klar geworden sein.

Eines muss uns aber auch immer bewusst sein: Wenn es auf der einen Seite Schulden gibt, existieren auf der anderen Seite in gleicher Höhe aber auch Guthaben und Vermögen.

Doch wie raus aus dieser Krise, die bei Weitem nicht die einzige ist, die wir auf diesem Planeten zu bewältigen haben?

Im zweiten Teil dieses Vortrags geht Pfluger auf die aktuelle Pandemie-Krise ein, stellt kritische Fragen, zeigt aber auch Wege auf, diese Krise mit Gelassenheit und menschlicher Vernunft zu begegnen. Denn eigentlich, so Pfluger, sind wir heute schon im Besitz aller Optionen, um das „Paradies auf Erden“ zu erschaffen. Wir müssen es nur tun, dürfen nicht vom rechten Weg abkommen oder uns von Gier leiten lassen, sondern sollten gezielt unserem Herzen folgen – im Idealfall ganz ohne Geld.

Ob dies gelingt, liegt nicht nur am Ego jedes einzelnen, sondern auch an der Verbreitung von Wissen und Hintergrundinformationen. Starten wir einen weiteren Versuch.

Christoph Pfluger ist Journalist, Verleger und Buchautor, lebt und arbeitet in Solothurn in der Schweiz.

Der Vortrag wurde am 18. Januar 2022 aufgezeichnet.

Kapitelübersicht:

0:00:00 Start

0:04:32 Das Geld und das Leben

0:13:40 Schulden und Geldmenge

0:22:03 Die Folgen der Umverteilung

0:30:41 Die Corona-Pandemie: Zufall, Gelegenheit, Absicht?

0:44:12 Das Jahr der Revolten

0:49:28 Der 16. September 2019

1:03:03 Great Reset oder Kollaps?

1:13:27 Das gute Leben in Parallelstrukturen

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